Alt Eriba Register Öffentliches Forum » Suche & Finde » Haben diese alten Spiele eher mit Glück oder mit Strategie funktioniert?
Gestartet von: [Gast] Apr 21 2026, 12:27
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[Gast] |
Apr 21 2026, 12:27 Je mehr ich darüber lese, desto mehr frage ich mich, ob der Reiz dieser Spiele wirklich im Nachdenken lag oder eher im Zufall. Manche Beschreibungen klingen so, als hätte man schon damals ziemlich taktisch spielen können, während andere eher an einfache Laufspiele erinnern. Genau dieser Unterschied interessiert mich, weil ich besser verstehen möchte, ob man sich beim Spielen wirklich etwas erarbeiten konnte oder ob am Ende vor allem das Glück entschieden hat. Wie schätzt ihr das ein – waren diese Spiele eher strategisch oder hauptsächlich vom Zufall geprägt? |
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Checkerlein![]() ![]() Beiträge: 84 |
Apr 21 2026, 14:08 Servus! Beim Lesen dieses Artikels hatte ich den Eindruck, dass beides eine Rolle gespielt hat, je nach Spiel in unterschiedlicher Gewichtung. Gerade bei Senet scheint es so zu sein, dass Wurfstäbchen den Zufall ins Spiel bringen, die Spieler ihre Züge aber trotzdem bewusst planen mussten. Dadurch entsteht eine Mischung, die auch heute noch bekannt wirkt: Man kann gute Entscheidungen treffen, bleibt aber immer von unvorhersehbaren Wendungen abhängig. Andere Spiele wie das Spiel der 58 Löcher wirken dagegen deutlich geradliniger und stärker vom Glück bestimmt, weil der Wettlauf zum Ziel im Vordergrund steht. Genau das fand ich spannend, denn es zeigt, dass schon im Alten Ägypten nicht jedes Spiel gleich aufgebaut war. Ein Teil des Reizes lag offenbar darin, dass man trotz Zufall Einfluss nehmen konnte, ohne den Ausgang vollständig zu kontrollieren. |
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